Die Lehre des Buddha zeigt kulturunabhängig, dass egozentrierte Gebundenheit auf einer zum Leiden führenden Illusion gründet. Wird diese Ursache erkannt, öffnet sich das Tor zu einer Sicht von Mensch und Welt, die Wirklichkeit geschehen lässt.
Die Theravadatradition bezieht sich auf die älteste uns bekannte Überlieferung der Lehre Buddhas. Diese Lehre beschreibt die Gesetzmäßigkeiten des Daseins und einen gangbaren Weg, der zu nachhaltigem Glück führt. Dieser Weg ist im wesentlichen eine Schulung des Geistes und des Herzens, die auf Läuterung, Entfaltung und Befreiung abzielt. Dies betrifft: -einen verantwortungsvollen und einfühlsamen Umgang mit anderen und sich selbst -das Kultivieren eines klaren und weiten Geistes -die Entwicklung heilsamer Betrachtungsweisen -eine zunehmend klarere „Sicht der Dinge, wie sie sind“, die letztlich zur Befreiung von allem Leid führt.
Die Theravada-Schule Salzburg hat die Lehre und Praxis des Theravada-Buddhismus nach dem Pali-Kanon zum Ziel. Bei der Meditation wird vor allem die Vipassana-Meditation als Technik angewandt.
Die ÖBR setzt sich aus der Gemeinschaft der Buddhistinnen und Buddhisten Österreichs zusammen und ist die Dachorganisation für alle in Österreich wirkenden buddhistischen Traditionen, Schulen und Gruppen, sowie für die Buddhistischen Gemeinden.